Verstehen

Verständnis schafft Raum.

Verständnis kann verändern, wie wir Gefühle, Wahrnehmung, Übergänge und unsere Umgebung erleben. Wenn Zusammenhänge sichtbar werden, entsteht oft mehr Raum für das, was gerade ist und für das, was sich entwickeln darf.

Weiterführende Gedanken

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Vertiefende Gedanken zu Wahrnehmung, Übergängen, Orientierung und Beziehungen — ruhig geschrieben, zum Mitdenken.

Übergänge

Wenn Medienkonflikte mehr sind als Bildschirmzeit

Wenn Kinder sich schwer von Bildschirmen lösen können, schauen wir oft zuerst auf die Bildschirmzeit. Dahinter liegt manchmal mehr: Übergänge, Erwartungen, Reizfülle, Frustration oder ein Bedürfnis, für das gerade keine Worte da sind.

Wissenssplitter: Nicht immer ist das, was gerade da ist, das, was wir uns wünschen.

Übergänge

Hinter die Fassade schauen

Übergänge entstehen nicht nur dann, wenn sich sichtbar etwas verändert. Oft beginnen sie bereits früher, nämlich innerlich, in Gedanken, Erwartungen oder in dem Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz gleich ist wie zuvor. Gerade Kinder erleben Veränderungen häufig nicht linear. Manches bewegt sich gleichzeitig, manches widerspricht sich und manches wirkt noch nach, obwohl im Aussen bereits etwas Neues beginnt. Veränderungen, Wechsel und Unterbrechungen werden nicht von allen gleich verarbeitet. Übergänge betreffen dabei oft gleichzeitig Reize, Beziehungen, Erwartungen, Energie und innere Sicherheit. Manche Veränderungen wirken klein und kosten trotzdem viel Kraft. Andere Übergänge werden erst später spürbar. Nicht alles kann gleichzeitig verarbeitet werden. Auch Erfahrungen und frühere Belastungen beeinflussen, wie Übergänge erlebt werden. Situationen, die von aussen alltäglich oder einfach wirken, können innerlich mit Anspannung, hoher Wachsamkeit oder Erschöpfung verbunden sein. Gerade in einer schnellen und stark strukturierten Welt entsteht häufig der Wunsch, möglichst rasch weiterzugehen, Lösungen zu finden oder sich wieder anzupassen. Innere Verarbeitung verläuft jedoch nicht immer mit derselben Geschwindigkeit wie äussere Erwartungen. Übergänge verlaufen nicht für alle gleich. Nicht alles endet sofort, nicht alles beginnt gleichzeitig und nicht alles braucht dieselbe Zeit, um innerlich verarbeitet zu werden. Verständnis beginnt häufig dort, wo innere Prozesse nicht vorschnell beschleunigt, bewertet oder vereinfacht werden müssen.

Wissenssplitter: Mediennutzung ist oft mehr als Bildschirmzeit.

Übergänge

Mediennutzung ist oft mehr als Bildschirmzeit.

Wenn Kinder sich nur schwer von Handy, Tablet oder Gaming lösen können, schauen wir oft zuerst auf die Bildschirmzeit. Dahinter liegen manchmal aber auch: Überforderung, Erschöpfung, Unsicherheit oder das Bedürfnis nach Rückzug. Nicht jedes Verhalten entsteht aus „Wollen“. Manches ist ein Versuch, mit Innenwelten umzugehen.

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Wenn Medienkonflikte mehr sind als Bildschirmzeit

Wenn Kinder sich schwer von Bildschirmen lösen können, schauen wir oft zuerst auf die Bildschirmzeit. Dahinter liegt manchmal mehr: Übergänge, Erwartungen, Reizfülle, Frustration oder ein Bedürfnis, für das gerade keine Worte da sind.